<< 26.3.2020 Pressemeldung - AWO Bezirksverband

 

Niederbayern/Oberpfalz e.V.
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Huml ruft Pflegekräfte, die derzeit nicht
in ihrem Beruf tätig sind, zur
Unterstützung im Kampf gegen die
Coronavirus-Pandemie auf -
Gemeinsamer Appell mit der
Vereinigung der Pflegenden in Bayern


23.03.2020 Presse


Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat Pflegekräfte, die
derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Corona-
Pandemie mitzuwirken und sich zu einem Einsatz bereit zu erklären. Huml betonte am
Montag in München: "Derzeit ist nicht sicher absehbar, wie sich die Pandemie weiter
entwickeln wird. Es ist wichtig, dass wir im Gesundheitswesen auf große
Herausforderungen vorbereitet sind. Deshalb bitte ich alle Pflegefachkräfte, alle
Pflegehilfskräfte sowie Medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und
Medizinische Fachangestellte (MFA), die aktuell nicht in diesem Beruf arbeiten und
keiner Risikogruppe angehören, um Unterstützung.“

Die Ministerin fügte hinzu: "Gemeinsam mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern
konnten wir eine Online-Plattform entwickeln. Über die Website
www.pflegepool-bayern.de kann ab sofort jeder unkompliziert seine Daten hinterlegen. Klar ist
dabei: Die persönlichen Daten werden ausschließlich zur Bekämpfung der Corona-Pandemie
verwendet und zur Vermittlung weitergegeben. Im Bedarfsfall erfolgt eine unmittelbare
Kontaktaufnahme und Zuweisung zu einem regionalen Einsatzort."

Für den Fall eines Einsatzes bleibt der aktuelle Arbeitsvertrag bestehen. Wer
unterstützt, wird unter Lohnersatz bzw. Lohnfortzahlung von der gegenwärtigen
beruflichen Tätigkeit (auf der Basis geltenden Rechts oder einer in Kürze zur
Verabschiedung vorgesehenen gesetzlichen Regelung) freigestellt.
Der Einsatz wird
ausschließlich während der Corona-Pandemie andauern.
Die Ministerin dankte zugleich erneut allen Pflegekräften für ihre engagierte Arbeit. Sie unterstrich:
"Unsere Pflegekräfte stehen beim Kampf gegen das Coronavirus wie die Ärzte an vorderster Front.
Für ihren hervorragenden Einsatz bin ich sehr dankbar."


(Quelle: Pressemitteilung Nr.94/GP vom 23.03.2020 des Bayerischen Staatsministeriums für
Gesundheit und Pflege)

 

 


Informationen für die Eltern


Die Zahl der Erkrankungen am Coronavirus ist in den letzten Tagen in Bayern deutlich angestiegen. Deshalb dürfen Kinder vorerst bis einschließlich 19. April 2020 keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte betreten. Damit entfallen derzeit die regulären Betreuungsangebote.
Ausgenommen von dieser Regelung sind Kinder, deren Erziehungsberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert sind. Die Eltern dürfen diese Kinder auch in die Einrichtungen bringen und von dort wieder abholen, es gelten entsprechende Ausnahmen von den Ausgangsbeschränkungen.


Eine Notbetreuung wird angeboten, wenn

 

ein Erziehungsberechtigter im Bereich der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist oder


beide Erziehungsberechtigte des Kindes, im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in sonstigen Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert sind. Voraussetzung ist in diesem Fall, dass kein anderer Erziehungsberechtigter verfügbar ist, um die Betreuung zu übernehmen.


In der Gesundheitsversorgung und der Pflege kann es aufgrund der aktuellen Krisensituation und der in diesem Rahmen ergriffenen Maßnahmen zu einem steigenden Personalbedarf kommen. In diesen beiden Bereichen besteht daher ab Montag, dem 23. März 2020 die Berechtigung zur Notbetreuung schon dann, wenn nur ein Elternteil in der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig ist.
Die Gesundheitsversorgung umfasst beispielsweise neben Krankenhäusern, (Zahn-) Arztpraxen, Apotheken und den Gesundheitsämtern auch den Rettungsdienst einschließlich der Luftrettung. Hier geht es aber nicht nur um Ärzte und Pfleger, sondern um alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen: Dazu zählt etwa auch das Reinigungspersonal und die Klinikküche. Die Pflege umfasst insbesondere die Altenpflege,
aber auch die Behindertenhilfe, die kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe und das Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventions-stellen).


Zu den sonstigen Bereichen der kritischen Infrastruktur – also den Bereichen in denen es auf beide Eltern ankommt - zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der sonstigen Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung (von der Produktion bis zum Verkauf), des Personen- und Güterverkehrs (z.B. Fernverkehr, Piloten und Fluglotsen), der Medien (insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko- und Krisenkommunikation) und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.
Alleinerziehend bedeutet, dass das Kind mit ihm oder ihr in einem Haushalt wohnt und in diesem Haushalt keine weitere volljährige Person wohnt, die als Betreuungsperson dienen kann. Das Kind bzw. die weitere volljährige Person gehört zum Haushalt, wenn die Person in derselben Wohnung mit Haupt- oder Nebenwohnsitz gemeldet ist.


Des Weiteren gelten folgende Voraussetzungen:

 

das Kind weist keine Krankheitssymptome auf,


das Kind war nicht in Kontakt zu infizierten Personen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen sind 14 Tage vergangen und das Kind weist keine Krankheitssymptome auf,


das Kind hat sich nicht in einem Gebiet aufgehalten, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen danach als solches ausgewiesen worden ist (hier tagesaktuell abrufbar),

oder seit seiner Rückkehr aus diesem Risikogebiet sind 14 Tage vergangen und es zeigt keine Krankheitssymptome.

 

Die Kinder, die die Einrichtung nach dieser Regelung besuchen dürfen, werden in der Einrichtung betreut, die sie gewöhnlich besuchen. Jede Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte stellt eine entsprechende Betreuung si-cher. Die Träger stellen ein entsprechendes Betreuungsangebot zur Verfügung.
Der Bayerischen Staatsregierung ist bewusst, dass die Betretungsverbote Eltern vor größte Herausforderungen stellen. Wir danken Ihnen ausdrücklich für Ihren Beitrag zum Infektionsschutz.
Wenn Sie wegen der Betreuung Ihres Kindes nicht zur Arbeit erscheinen können, gilt Folgendes:
Ist Ihr Kind selbst erkrankt, können Sie nach Krankenversicherungsrecht einen Anspruch auf Kinderkrankengeld haben. Geregelt ist das im § 45 des Fünften Buches Sozialgesetz-buch (SGB V). Voraussetzung ist, dass Mutter oder Vater nach ärztlichem Zeugnis zur Betreuung ihres erkrankten und ebenfalls gesetzlich versicherten Kindes von der Arbeit fernbleiben, eine andere Vertrauensperson zur Betreuung nicht zur Verfügung steht und das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist. Für die Dauer des Bezugs von Kinderkrankengeld – für jedes Kind bis zu 10 Arbeitstagen, bei Alleinerziehenden bis zu 20 Arbeitstagen im Jahr – besteht ein Anspruch auf unbezahlte Freistellung von der Arbeit gegen den Arbeitgeber. Für Fragen sollten Sie sich an Ihre Krankenversicherung wenden.
Ist Ihr Kind gesund und können Sie nicht zur Arbeit erscheinen, weil sie keine andere Betreuungsmöglichkeit haben, müssen Sie Ihren Arbeitgeber umgehend darüber informieren. Oft kann in solchen Situationen eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. Zu den-ken ist etwa an Urlaub oder an einen Abbau von Überstunden. Gegebenenfalls kann auch von zu Hause aus im Homeoffice gearbeitet werden, wenn das im Betrieb zulässig ist. Je nach individueller Situation wäre zum Beispiel auch überlegenswert, mit dem Arbeitgeber eine vorübergehende Arbeitszeitreduzierung zu vereinbaren, um Beruf und Kinderbetreuung besser unter einen Hut zu bringen. Sofern Sie bereits in Teilzeit arbeiten, kann eventuell auch eine vorübergehende Änderung Ihrer Arbeitszeitverteilung ein hilfreicher Schritt sein, beispielsweise könnten Sie mit Ihrem Arbeitgeber vereinbaren, dass Sie an bestimmten Tagen, an denen die Kinderbetreuung anderweitig sichergestellt ist, länger arbeiten und im Gegenzug an anderen Tagen zuhause bleiben. Unter Umständen könnte sich ein Anspruch auf Lohnfortzahlung aus der Vorschrift des § 616 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) ergeben. Darin ist geregelt, dass Arbeitnehmer ihren Lohn weiter beziehen, wenn sie für eine verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit durch „ein in ihrer Person liegendes unverschuldetes Leistungshindernis“ ausfallen. Diese Regelung kann aber im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag ausgeschlossen werden, was in der Praxis auch oft der Fall ist.
Wichtig ist deshalb auf jeden Fall, das Gespräch mit dem Arbeitgeber zu suchen, aufeinander zuzugehen und gemeinsam zu klären, welche Lösung für alle Beteiligten am besten ist.
Für die Frage, ob trotz Betretungsverbot weiterhin Elternbeiträge zu entrichten sind, sind die Regelungen im jeweiligen Betreuungsvertrag maßgeblich

 

Sehr geehrte Eltern,

wie Sie den Nachrichten entnehmen können, werden alle Schulen und Kitas in Bayern ab Montag, 16.03.2020 geschlossen!

Grundsätzlich gibt es von Montag, den 16.03.2020 bis Sonntag, 19.April 2020 ein Betretungsverbot für Kinder in Kindertageseinrichtungen. 

Ausgenommen sind Kinder von Alleinerziehenden oder beide Elternteile, die in einem Gesundheitsberuf arbeiten, oder einen der öffentlichen Sicherheit dienenden Beruf ausüben.

Nur für Kinder dieser Berufsgruppe richten wir eine Notbetreuung ein.

Alle Neuerungen erfahren Sie hier auf der homepage.

Bleiben Sie gesund!

 

Ihr AWO Kinderhaus Rittsteig, AWO Hort Hacklberg, AWO Kinderhaus Neustift.  

 

 

Die AWO wird gebraucht - mehr als je zuvor!

Wir leben in einer Zeit, in der

  • die öffentliche Hand mehr und mehr sparen muss,
  • die Wirtschaft einen schwierigen Umbruch zu bewältigen hat,
  • die Gesellschaft immer mehr überaltert
  • und die technologische Entwicklung

unser Leben immer schneller verändert.

Diese Lebensbedingungen schaffen immer öfter Probleme für
Alleinerziehende, Kinder, Familien und alte Menschen, die weder der Staat, noch
der Einzelne löden können.
Unsere Gesellschaft wäre ärmer, ungerechrer und
liebloser, würde es die Sozialverbände wie die AWO nicht geben. Undere AWO gäbe
es aber gar nicht, wäre sie nicht von Menschen getragen, die sich für unser
Gemeinwohl engagieren. Die AWO ist ein unabhängiger Spitzenveband der
Wohlfahrtspflege, gegründet auf einer breiten Mitgliederbasis und auf einem
hohen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Engagement.

Die großen Aufgabenfelder der AWO

  • Die AWO betreut Kinder und
    Jugendliche

in Kindergärten, Horten, Betreuungsgruppen für Kinder unter
drei Jahren. Während der Ferien könne Kinder in Ferienaktionen, Farten und
Zeltlagern Erlebnisse und Abenteuer in Gemeinschaft erleben. In Maßnahmen zur
Berufsqualifizierung erhalten Jugendliche eine zweite Change bei der
Berufsfindung.

  • Die AWO ist für Senioren da

Mit Seniorenclubs, Organisation von Veranstaltungen und
Fahrten, Krankenbesuchen zeigen wir älteren Mit-bürgern, dass sie zu uns
gehören, dass wir nicht nur an sie denken, sondern auch was tun. Essen auf Räder
mit frisch gekochen Mahlzeiten ermöglicht ein selbständiges Leben in der
vertrauten Umgebung und es kommt doch jeden Tag jemand vorbei.

  • Die AWO beteiligt sich aktiv an den
    sozielpolitischen Gremien

und bringt ihre Erfahrungen aus dem ehrenamtlichen Engagement
sowie der beruflichen Praxis ein.

Engagement mit Herz

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Verpflichtung und Leitspruch für unser Handeln zugleich.

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